
Während viele Anderweltler ja lieber Winterschlaf halten, ist
der Kobold Bosco erst im Winter ganz in seinem Element. Er liebt den Schnee und das Eis. Denn dann kann er seine geliebte Mütze und seinen schicken Schal ausführen - und er kann Schlittschuhlaufen gehen. Das liebt er ganz besonders. Und keiner dreht so kecke Pirouetten wie dieser kleine Kobold!
Boscos Mütze, Schal und Handschuhe sind handgestrickt. Er hat Augen aus mundgeblasenem Glas und seine Schlittschuhe sind aus Leder und Metall (kein Pappmaché)
Einzelstück
Größe: ca. 30 cm
Preis: 290,00 €
Dieser zottige Bursche ist in den Wäldern unterwegs.
Es ist Waldschrättele Wutz. An seinem Stock hat er Schellen hängen, mit denen kann er einen gehörigen Krach veranstalten - er erschreckt doch so gerne einsame Wanderer.

Bei Wutz ist der Kopf modelliert, nicht jedoch die Ohren - die sind aus Leder. Sein Haar ist aus Lammfell, die Körperbehaarung aus Plüsch. Er trägt einen schellenbehangenen Stock aus geschältem Holunder. Die Augen sind freihändig gemalt.
Einzelstück
Größe: ca. 48 cm
Preis: 240,00 €
Im
Lechrain, das sind die Auen an den Ufern des Lechs etwa von Füssen bis Rain –
und nur dort auf den Wiesen, aber auch in den Gräben kann man die Hojemännle
finden. Klein sind sie und ganz in grün gekleidet, vom Hut bis zu den Schuhen. Hojemännle
Wöllewall
hält sich natürlich auch an diese Tradition. Der Name
der lustigen Kerlchen rührt von dem „Hoje, hojo“ her, das sie rufen, wenn
sie sich Menschen nähern. Sie zeigen sich oft, sogar am hellen Tag. dabei
suchen sie tanzend und Räderschlagend die Menschen zu necken und zu ängstigen.
Sie springen dann ganz unvermutet hervor, schlagen Rad und hopsen auf Händen
und Füßen laut ihr „Hojo, Hoje“ brüllend auf einen zu, womöglich grade
zwischen den Beinen durch und eh man sich’s versieht – sind sie wieder
weg.
Die Weste ist aus Baumwollgarn, von Hand gehäkelt. Hemd aus Baumwolle, Hose aus Filz, Gürtel aus Leder. Sein Haar ist aus Mohair, die Augen aus mundgeblasenem Glas.
Einzelstück
Größe:
48 cm
verkauft
Holzweibchen wie Wilja
gibt es im
Bayerischen- und im Böhmerwald, auf der Schwäbischen Alp und auch im Spessart.
Besonders die Einödhöfe besuchen sie gern und helfen den Wöchnerinnen, wenn
die Hebamme nicht zur Stelle ist. Menschen, denen sie gutes tun wollen,
beschenken sie oft mit Tannenzapfen, oder auch mal mit einer Hand voll Sägespänen,
oder gar nur Kehricht. Die Gabe sollte man sorgsam nach Hause tragen, denn dort
verwandelt sie sich in pures Gold. Oft haben Leute, die verärgert das scheinbar
wertlose Geschenk weggeworfen haben, zu Hause in der geleerten Tasche noch ein
paar goldene Stäubchen entdeckt. Wenn sie dann zurücklaufen, das Fortgeworfene
zurückzuholen, ist nichts mehr da und das Holzweibchen ist sehr verärgert und
zeigt sich diesem undankbaren Menschen garantiert nie wieder.
Sie ist ein properes Wesen, mit handgeknüpftem Echthaar und mundgeblasenen Glasaugen. Unter ihrem adretten Rock aus Baumwolle trägt sie Hosen aus Filz, denn das Wetter ist manchmal rauh, tief im Wald. Auch ihre handgenähten Schuhe sind aus Filz. Ihr einziger Schmuck ist eine silberne Brosche mit einem Kristallanhänger am Mieder.
Einzelstück
Größe:
35 cm
verkauft

Er lebt zwischen den Wurzeln der Bäume Bayerns, der Wurzlsepp. Eine besondere Schwäche hat er für Apfelbäume. Braun und knorrig sieht er aus, fast als wär er selber eine Wurzel. Ein Auge ist braun, das andere grün und sein Haar ist so bunt wie gemasertes Holz. Natürlich liegen ihm die Bäume besonders am Herzen, aber auch alles andere, was Wurzeln hat, gedeiht besonders gut unter seiner Fürsorge. Er ist also ein Gewinn für jeden Garten. Man muß ihm nur das bißchen Gemüse gönnen, das er für sich selber braucht und bei der Obsternte sollten immer zwei bis drei Früchte an den Ästen gelassen werden - für den Wurzlsepp.
Die
Figur sollte wie ein lebendig gewordenes Stück Holz aussehen. Deshalb erhielt
er einen unruhige braune Gesichtsfarbe und sein Haar ist Strähne für Strähne
aus verschiedenem Langflorplüsch in sechs verschiedenen Brauntönen
zusammengesetzt, damit ein Eindruck wie bei einer Holzmaserung entsteht. Die
zweifarbigen Augen (eines grün, eines braun) sind aus mundgeblasenem Glas.
Kleidung aus Baumwolle, Filz und Leder. Die Figur ist nicht bemalt, sämtliche
Farbgebung, wie etwa bei den Lippen und Fingernägeln wurden durch farbiges Fimo
erzielt. Der Wurzlsepp trägt natürlich Holzschuhe.
Einzelstück
Größe:
65 cm
Preis: 240,00 €
Erdmännchen
sind lustige Gesellen, fröhlich, herzensgut - und immer ein bißchen schmutzig.
Das ist auch kein Wunder, denn sie sind wichtige Helfer der Natur. Schößlinge,
die sich nicht so recht aus der Erde trauen, erzählen sie, wie schön es draußen
ist und Pflanzen mit zarten Blüten trösten sie, wenn es gar zu lange regnet
und die Blütenblätter zu verderben drohen. Nicht selten zieht das Erdmännchen
sein eigenes Hemd aus, um damit
eine besonders empfindliche Blume zu schützen. Im Spätsommer sorgt es dafür,
daß die Samen auch in fruchtbare Erde kommen und im Winter kümmert er sich
darum, daß der Schnee auch alles schön zudeckt und damit schützt.
Selbst das schlechteste Wetter macht es mit seiner guten Laune wett. Erdmännchen
Tosch macht da keine Ausnahme.
Ein wenig zerzaust - und ein wenig schmutzig, vor allem an den Fußsohlen und
den Fingerkuppen. Gerade dieser Umstand, der ihm etwas kindlich unbeschwertes
gibt, war mir wichtig. Die Figur ist in Baumwolle gekleidet, der Gürtel und der
Tragegurt seine Tasche aus Sackleinen sind aus Leder. Das Haar ist aus Mohair,
die Augen aus mundgeblasenem Glas, eines braun, eines grün.
Einzelstück
Größe: 54 cm
Preis: 190,00 €
Die
Bayern haben ein ganz besonderes Verhältnis zum Teufel. Es hat ein bißchen was
von dieser lockeren, schlitzohrigen Art, die in den Balkanländern aus
zahlreichen Legenden bekannt ist. Und die Münchner haben sogar einen ganz für
sich allein: den Sparifankerl. Dieses Teufelchen hat es weißgott nicht
leicht mit seinen Münchnern – mit der Frauenkirche haben sie ihn ganz schön
reingelegt, als sie ihm vorspiegelten, die Kirche habe keine Fenster. Über
diese Schwindelei war der Sparifankerl so erbost, daß er sogar sein Reittier
vor der Tür vergaß, den Wind – und der streift noch heute traurig um den Dom
mit seinen zwei Zwiebeltürmen und wartet auf sein Herrchen. Ach ja, und als der
Sparifankerl den damals neu errichteten Turm vom ‚Alten Peter‘ umreißen
wollte, hat ihn der damalige Turmwärter mit einem hölzernen Kruzifix jämmerlich
verprügelt und alles, was der Sparifankerl erreichte, war, daß die Turmspitze
nun ein bißchen schief ist. Und heutzutage glauben die Münchner noch nicht mal
mehr an ihn...
Kein Wunder also, wenn er in Sorcerer’s Grove zuflucht sucht. Er hat
auch versprochen, brav zu sein – wenigstens so ziemlich.
Dieses
Teufelchen sollte maliziös, aber nicht unbedingt gefährlich aussehen. Außerdem
wollte ich seine Prunksucht, gepaart mit schlechtem Geschmack zeigen: das Hemd
ist mit Spitzen besetzt und reich
bestickt, aber er trägt es schlampig, halb hängt es aus der Hose - und bei der
Weste war das Hauptkriterium die üppige Goldborte, daß sie ansonsten nur aus
Sackleinen ist, stört nicht. Und die Hose ist ein einziges Flickwerk in
unterschiedlichen Brauntönen und Filzstärken.
Der
Sparifankerl hat mundgeblasene Kristallglasaugen in zweierlei Grüntönen, sein
Haar ist aus Lammfell.
Einzelstück
Auch die Socken von Kobolden kriegen irgendwann mal Löcher. Und so muß sich
Hauskobold Zwirndl dazu bequemen, sie zu stopfen. Er ist bestens ausgerüstet mit Nadel und Faden, sogar einen Steinpilz hat er sich als Stopfpilz gepflückt. Wenn nur nicht dieses Einfädeln wäre! Das
erfordert höchste Konzentration!
Zum besseren Zielen ein Auge zugekniffen, die Zungenspitze im Mundwinkel und den Körper angespannt bis in den großen Zeh - so wollte ich den Eifer dieses kleines Kobolds in Nöten darstellen. Ober und Unterhemd aus Baumwolle, Hose aus Wildleder. Haar aus Bisamfell, mundgeblasene Glasaugen.
Einzelstück
Größe: 36 cm (sitzend)
unverkäuflich